Interessenten entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie deine Anzeige öffnen und dir schreiben. Sie sehen zuerst Titel, erstes Foto und Ort. Erst danach lesen sie den Text. Mit den folgenden Tipps baust du eine Anzeige, die passende Anfragen bringt und unpassende von vornherein aussortiert. Die Grundanzeige auf sexonate ist kostenlos, du kannst also in Ruhe ausprobieren, was funktioniert.

Ein Titel, der sagt, was du anbietest

Der Titel hat zwischen 10 und 80 Zeichen. Nutze sie für eine klare Aussage: Was bietest du an, und für wen? Ein Titel wie „Entspannende Massage in ruhigem Studio, auch abends“ sagt mehr als „Hallo, schau mal rein“.

So formulierst du einen guten Titel:

  • Nenn das Angebot zuerst, Details danach.
  • Füge ein Merkmal hinzu, das dich unterscheidet, zum Beispiel deine Sprache, eine besondere Zeit oder dein Stil.
  • Verzichte auf Großbuchstaben, Sternchen und Ausrufezeichen. Sie wirken wie Werbung und wecken Misstrauen.

Den Ort musst du nicht in den Titel schreiben. Postleitzahl und Ort zeigt sexonate ohnehin in deiner Anzeige an.

Fotos: hell, scharf und das erste zählt

Du kannst bis zu zehn Fotos hochladen. Das erste Foto erscheint in den Suchergebnissen und entscheidet, ob jemand deine Anzeige anklickt. Wähle dafür dein bestes Bild.

Darauf kommt es an:

  • Licht: Tageslicht von vorn oder von der Seite macht Fotos freundlich. Vermeide Gegenlicht und schummrige Lampen.
  • Schärfe: Halte das Handy ruhig oder stell es ab und nutze den Selbstauslöser. Verwackelte Bilder wirken nachlässig.
  • Hintergrund: Räum auf, was ablenkt oder etwas über deine Wohnung verrät, etwa Post mit deinem Namen oder den Blick aus dem Fenster.
  • Abwechslung: Zeig verschiedene Perspektiven statt fünf fast gleicher Bilder.

Fotos auf sexonate dürfen erotisch sein, aber nicht pornografisch. Genitalien in Großaufnahme und sexuelle Handlungen sind nicht erlaubt. Anzeigen mit solchen Bildern lehnen wir ab. Ein sinnliches, gut ausgeleuchtetes Foto spricht ohnehin mehr Menschen an als ein explizites.

Standortdaten wie GPS-Koordinaten entfernt sexonate beim Hochladen aus deinen Fotos. Dein Gesicht musst du nicht zeigen. Mehr dazu findest du im Artikel „Diskret bleiben: Anonymität im Netz“.

Text: konkret, ehrlich und mit klaren Grenzen

Im Beschreibungstext stellst du dich vor. Schreib so, wie du auch in einer Nachricht schreiben würdest: freundlich und direkt. Beantworte die Fragen, die Interessenten sonst in der ersten Nachricht stellen würden.

Ein guter Text enthält:

  • ein, zwei Sätze zu dir und deiner Art
  • was du anbietest und was nicht
  • wann du in der Regel erreichbar bist und wie viel Vorlauf du brauchst
  • wie du kontaktiert werden möchtest

Grenzen gehören in den Text. Wenn du bestimmte Wünsche ablehnst, schreib das klar. Du sparst dir dadurch Nachrichten, die du ohnehin absagen würdest, und Interessenten wissen, woran sie sind.

Bleib ehrlich bei Alter, Aussehen und Angebot. Wer beim Treffen etwas anderes erlebt als in der Anzeige beschrieben, meldet sich nicht wieder und meldet im Zweifel die Anzeige.

Merkmale und Kategorie sorgfältig wählen

Viele Suchende nutzen die Filter: Kategorie, Umkreis, Merkmale wie Alter oder Sprachen. Deine Anzeige erscheint nur in den Ergebnissen, wenn deine Angaben zu diesen Filtern passen.

Wähle deshalb die Kategorie, die dein Angebot am besten beschreibt. Eine Anzeige in der falschen Kategorie stört Suchende. Unser Team lehnt sie dann mit dem Hinweis auf die Kategorie ab. Das zählt nicht als Verstoß, du korrigierst die Kategorie und reichst die Anzeige erneut ein. Fülle die Merkmale im Assistenten vollständig aus. Jedes leere Feld ist ein Filter, bei dem du nicht auftauchst.

Pro Hauptkategorie kannst du bis zu zwei aktive Anzeigen haben. Wenn du zwei unterschiedliche Angebote hast, lohnt sich eine zweite Anzeige mit eigenem Titel und eigenen Fotos mehr als ein Text, der alles abdecken soll.

Ort und Erreichbarkeit angeben

Für die Umkreissuche brauchst du eine Postleitzahl und den Ort. Beides erscheint in der Anzeige. Eine Straße kannst du angeben, sie wird aber nie öffentlich angezeigt.

Interessenten schreiben dir über die Nachrichten auf sexonate. Eine Telefonnummer ist freiwillig. Du kannst sie eintragen und trotzdem ausblenden, dann bleibt es beim Kontakt per Nachricht. Gib im Text an, wann du antwortest, etwa „Ich antworte meist abends“. Das senkt die Zahl ungeduldiger Nachfragen.

Was nicht in den Text gehört

Einige Inhalte führen dazu, dass wir deine Anzeige nicht freischalten:

  • Kontaktdaten und Links im Text: Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Messenger-Namen oder Links gehören nicht in Titel oder Beschreibung. Nutze dafür die Kontaktfelder.
  • Hinweise auf Minderjährige: Begriffe, die ein jugendliches Alter andeuten, sind verboten, auch als Rollenspiel. sexonate ist nur für Menschen ab 18 Jahren.
  • Werbung für ungeschützten Geschlechtsverkehr: Das Prostituiertenschutzgesetz schreibt in § 32 bei sexuellen Dienstleistungen die Verwendung von Kondomen vor; ein Bußgeld droht nach dem Gesetz Kundinnen und Kunden. Du als Anbieterin oder Anbieter darfst jederzeit darauf bestehen. Werbung, die das Gegenteil nahelegt, blockieren wir.
  • Explizite Beschreibungen: Beschreibe dein Angebot sachlich und verzichte auf drastische Wörter.

Ein automatischer Wortfilter prüft deinen Text schon beim Speichern. Wenn er etwas beanstandet, siehst du sofort, was du ändern musst.

Prüfung, Verlängerung und Echt-Check

Hast du noch keinen Echt-Check, prüft unser Team jede neue Anzeige, bevor sie online geht. Lehnen wir sie ab, nennen wir dir den Grund, und du kannst sie überarbeiten.

Jede Anzeige läuft 30 Tage. Kurz vor Ablauf bekommst du eine Erinnerung per Mail und kannst die Anzeige kostenlos verlängern. Eine abgelaufene Anzeige verschwindet aus der Suche, bleibt aber unter „Meine Anzeigen“ erhalten, und du kannst sie dort in der Regel wieder verlängern.

Mit dem freiwilligen Echt-Check zeigst du, dass du als Person echt bist. Du schickst ein Selfie mit einem Code, unser Team prüft es und löscht es danach. Deine Anzeige bekommt das Abzeichen „Echt“, und neue Anzeigen gehen ab dann in der Regel sofort online. Markiert der Wortfilter einen Begriff, prüft unser Team die Anzeige trotzdem nach. Suchende erkennen so auf einen Blick, dass unser Team dich als Person bestätigt hat.